Indische Kopfmassage

Meine erste indische Kopfmassage genoss ich vor fünf Jahren im Urlaub, in einem kleinen Spa in der Türkei, wo mich ein weit gereister Masseur, der in Indien die Ausbildung gemacht hatte, behandelte.

 

Zuerst begann der Therapeut mich im Sitzen zu massieren. Meine Schultern freuten sich über die Zuwendung die ihnen (endlich) zuteil wurde, auch wenn die tiefen Griffe manchmal ein wenig ziepten, die Ausstriche danach waren traumhaft.

 

Das Öl für die Behandlung roch nach Yasmin und Patchouli - ich schloss die Augen und wäre fast im Sitzen eingeschlafen. Danach begann er im Liegen mein Dekolletè auszustreichen und  meine Kopfhaut kräftig zu massieren. Er lockerte meinen Nacken und regte mich an, tief in den Bauchraum zu atmen. Das tiefe Atmen, die Berührungen führten zu einem tiefen entspannten Zustand. Auch Augen- und Schläfenregion sowie die Muskeln um den Unterkiefer wurden sanft massiert und geklopft, so dass mein ganzes Gesicht gut durchblutet und vollkommen locker war.



Das Ergebnis: als ich aufstand um wieder ans Meer zu gehen, hatte ich das Gefühl als sähe ich jetzt erst richtig klar, als hätte ich zuvor einen Wall aus Nebel um mich gehabt. Ich sah die Dinge  genauer und nahm alles intensiver wahr. Außerdem war ich nahezu euphorisiert!

 


Es war ein komplett anderes Gefühl als vor der Massage und ich hatte mich sofort verliebt: in die Idee dieses Konzept selber zu lernen, weiter zu geben und andere Menschen damit zu beglücken.
 



In Indien hat die Indische Kopfmassage eine lange Geschichte. Sie basiert auf dem traditionellen System der indischen Medizin und wird schon seit tausenden von Jahren in Indien auch im Alltag angewandt. Jeder Friseurbesuch beginnt mit einer ausgiebigen Kopfmassage, welche den Haircut natürlich immens schöner macht und nicht nur Haare sondern auch Gemüt zum Glänzen bringt.

 


Dass die indische Kopfmassage nicht nur die Kopfhaut und das Gesicht sondern auch Dekolletè, Nacken und obere Wirbelsäule mit ein bezieht, hat den Grund, dass hier besonders viele Verspannungen sitzen. Gerade in westlichen Breiten frönen wir oft stundenlang sitzenden Tätigkeiten und das ab Beginn der Schulzeit. Denken Sie nur wie viele Stunden Sie tagtäglich am PC, Schreibtisch oder im Auto sitzen…
Auch emotionale Blockaden finden sich im Bereich der Schultern, des Nackens. Sorgen, Probleme, Altlasten die wir wie einen Rucksack  mit uns herumschleppen manifestieren sich hier genauso wie Ängste und Frustrationen.
 


Kein Wunder also dass wir unter Spannungskopfschmerz, Migräne, Depressionen oder einfach nur einem komischen Unwohlsein im Bereich des Kopfes leiden und uns nicht gut oder unruhig  fühlen.
 


Anwendungsgebiete:  Konzentrationsmangel, Vorbeugung und Unterstützung  der Heilung von Depressionen, Müdigkeit, Energielosigkeit, Verspannungen und Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich (Cervicalsyndrom), Migräne, Trigeminusneuralgie (neuralgische Irritation eines Gesichtsnerves), Verspannungen der Gesichtsmuskulatur - die indische Kopfmassage wirkt auf Ihr Gesicht straffend, verjüngend, Sie sehen danach jugendlich und frischer aus.

 

Anmerkung zur IKM: Nach der Massage können Sie bei mir die Haare waschen oder ich verzichte auf das Öl im Bereich der Kopfhaut/Haare, wenn Sie "danach" noch etwas besonderes vorhaben. Damen, die geschminkt sind, werden von mir vor der Massage gründlich abgeschminkt und nach der Massage auf Wunsch wieder typ- und anlassgerecht neu geschminkt.



Integrieren Sie diese wunderbare Form der Massage in Ihren Alltag und erleben Sie selbst was möglich ist.